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Meine liebsten Küchengeräte, die ich nicht mehr missen möchte

In diesem Blogbeitrag stelle ich euch meine liebsten Küchengeräte vor, die mir bei der täglichen Umsetzung einer gesunden Ernährung super hilfreich sind. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich sie benutze. Und das ist auch das Kriterium, das erfüllt sein muss, um in diesem Blogpost erwähnt zu werden :-)

 

Sie sind in ihrer Anschaffung nicht unbedingt günstig, aber wie sagte mein Opa immer: "Wer billig kauft, kauft zweimal." Da ist in der Tat viel Wahres dran. Meistens zahlt man dann insgesamt mehr, als wenn man sich gleich beim ersten Mal etwas Vernünftiges zugelegt hätte. Diese Erfahrung habe wahrscheinlich nicht nur ich gemacht.

 

Ich beschränke mich in diesem Beitrag auf ein paar praktische Erfahrungen, die mich diese Geräte einfach lieben lassen. Für weitere technische Infos könnt ihr auf die Links* klicken.

 

*Es handelt sich dabei um sogenannte Affiliatelinks. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn ihr über diesen Link einkauft. Ihr zahlt deswegen aber NICHT mehr!

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1. Hochleistungsmixer

 

Das erste hochwertige Gerät, das in unserer Küche Einzug erhielt, war dieser Hochleistungsmixer namens Bianco Forte.

 

Herr Gemüsehimmel hat ihn mir zusammen mit meiner Familie zum Geburtstag geschenkt, nachdem ich schon eine Zeit lang grüne Smoothies in meine Ernährung integriert hatte.

Ich hatte diese immer mit einer "normalen" Küchenmaschine hergestellt, weshalb sie nie richtig "smooth" geworden sind, sondern immer noch kleine Stückchen enthielten.

Mit diesem Hochleistungsmixer hat sich das sofort geändert - die Konsistenz ist jetzt einfach nur himmlisch!

Das erste, was ich in ihm probehalber gemixt habe, war ein Avocadokern - nicht, dass ich diese esse (obwohl man es könnte), aber so ein Kern eignet sich einfach hervorragend, um die Power zu testen (mit mit herkömmlichen Mixern nicht testen, es besteht Beschädigungsgefahr!). Und ich kann nur bestätigen: vom Kern waren nach dem Mixvorgang keine Stückchen mehr zu sehen. Deswegen liebe ich dieses Gerät so sehr!

 

Ich mache darin übrigens nicht nur Smoothies, sondern auch verschiedene Aufstriche (wie zum Beispiel Hummus), Suppen (eignet sich auch für Rohkostsuppen,  da im Stampfer ein Thermometer integriert ist), Saucen, manchmal Pflanzen"milch", mahle Nüsse und mache aus Haferflocken, Buchweizen usw. innerhalb von 1 Minute Mehl.

Das spart außerdem Platz, was in unserer kleinen Küche sehr von Vorteil ist, denn ich brauche alle (Pseudo-)Getreidesorten nicht auch noch zusätzlich in Mehlform, sondern kann mir das blitzschnell selbst machen.

2. Entsafter (Slow Juicer)

Und hier das zweite hochwertige Gerät, das in unserer Küche einen Platz eingenommen hat: ein Slow Juicer.

 

Auch meine (grünen) Säfte habe ich anfangs mit der oben bereits erwähnten Küchenmaschine hergestellt, die einen Zentrifugenentsafter enthält.

Als klar war, dass ich (grüne) Säfte dauerhaft in meine Ernährung integrieren will, habe ich mich für die Anschaffung eines Slow Juicers entschieden.

 

Der Unterschied ist folgender:

 

Ein Zentrifugenentsafter "häckselt" die Nahrungsmittel ähnlich wie eine Küchenreibe und dreht sich dabei relativ schnell. Durch die Zentrifugalkraft wird dann der Saft vom Fruchtfleisch getrennt. Bei dieser Vorgehensweise entsteht erstens durch die Reibung Wärme, welche hitzeempfindliche Enzyme und Vitamine zerstört und zweitens wird viel Sauerstoff in den Saft gewirbelt, was dazu führt, dass der Oxidationsprozess schnell einsetzt, der Saft braun wird und sofort getrunken werden muss, wenn man überhaupt noch ein paar nützliche Nährstoffe abgreifen will.

 

Ein Slow Juicer verfügt über eine Pressschnecke, die die Nahrungsmittel zerdrückt anstatt zerhäckselt, und dreht sich dabei sehr viel langsamer. Die Vorteile liegen auf der Hand: hitzeempfindliche Enzyme, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe usw. bleiben erhalten und es findet kein schneller Oxidationsprozess statt, da nicht so viel Sauerstoff in den Saft gewirbelt wird. Der Saft ist somit viel gesünder als aus dem Zentrifugensafter und muss außerdem nicht sofort verzehrt werden -  was ich persönlich aber trotzdem meistens mache.

 

Die meisten Slow Juicer, die ich bei meiner Recherche damals gefunden habe, sind horizontal gebaut - nehmen also in der Breite relativ viel Platz ein. Da unsere Küche aber sehr klein ist, habe ich mich relativ schnell für dieses Modell entschieden. Und ich wurde nicht enttäuscht! Es passt platztechnisch hervorragend in eine freie Ecke und macht unheimlich leckere Säfte.

Die Pressleistung ist auch sehr gut: der Trester, der am Ende übrig bleibt, ist ziemlich trocken.

Achja, und nicht zu vergessen ist die einfache Reinigung. Ich reinige ihn zwar meistens sofort nach Gebrauch, aber auch wenn man ihn ein paar Stunden stehen lässt, geht das noch recht einfach. Man kann alle Teile einfach auseinanderbauen, so dass die Reinigung sehr leicht fällt und auch relativ schnell erledigt ist.

 

Ich presse damit übrigens nicht nur Gemüse- und Obstsäfte, sondern mache auch meine Pflanzen"milch" damit. Damit erspart man sich nämlich das lästige Ausdrücken durch ein Abseihtuch oder einen Nussmilchbeutel, was ich einfach nur herrlich finde!!!

 

Alles in allem kann ich auch dieses Gerät sehr guten Gewissens empfehlen. Ich persönlich würde es höchstens durch einen Norwalk Juicer ersetzen - aber dafür muss ich leider erst noch etwas sparen :-)

 

3. Dampfgarer

Wer mir auf Instagram schon länger folgt, der weiß sicher, dass ich sehr gerne dampfgegartes Gemüse esse.

Der Grund ist ganz einfach: das Dampfgaren ist eine schonende Garmethode, bei der man die Lebensmittel nicht "totkocht" und die paar Nährstoffe, die überlebt haben, am Ende noch mit dem Kochwasser im Abfluss entsorgt.

 

Dieser Dampfgarer kommt bei uns mehrmals wöchentlich zum Einsatz und auch hier hat sich die Anschaffung schnell gelohnt. Ich dämpfe unser Gemüse am liebsten so, dass es noch schön bissfest ist. Dabei ist es super praktisch, dass die beiden Lagen getrennt voneinander mit Timer versehen sind, wobei sich die Lage mit der kürzeren Garzeit erst später zuschaltet, so dass beides gleichzeitig fertig wird. Sehr praktisch, wenn man zum Beispiel Kartoffeln (lange Garzeit) und ein zweites Gemüse mit kürzer Garzeit dampfgaren möchte.

 

Der Dampfgarer ist einfach zu reinigen. Er ist zwar leider nicht komplett kunststofffrei, aber alle Teile, die mit den Lebensmitteln direkt in Berührung kommen, sind aus Edelstahl. Der Deckel ist aus Glas.

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